EU stellt ländliche Regionen vor große Herausforderungen!


Nach einem Bericht einer Berliner Zeitung sollen Krankenschwestern und Hebammen künftig auch in Deutschland Abitur haben. Dies sieht ein Reformvorschlag für die Richtline zur Berufsanerkennung vor, wie es die EU-Kommission in Brüssel vorstellt. Grund des Reformvorschlages sei die gestiegenen beruflichen Anforderungen einer Krankenschwester.

Nun ist es wahrlich kein Geheimnis, daß es gerade in ländlichen Regionen nicht nur zum Fachärztemangel kommt, sondern auch die Situation, daß es viel zu wenig Personal in diesen Bereichen gibt. So treibt die EU die Knappheit von Krankenschwestern und Hebammen weiter an. Das bestehende Personal ist nicht durch fehlende zweijährige Schulausbildung überfordert, sondern auch weil es bereits seit Jahren an benötigtem Personal fehlt. Sieht man es aus Sicht der etablierten Parteien, ist der vorgeschobene Fachkräftemängel daran Schuld. So ist man sicherlich besser beraten, bei den Ursachen, wie schlechte Bezahlung oder die vielen Überstunden, die auf fehlendes Personal zurückzuführen sind, ansetzen. Ebenso mangelt es oftmals an sozialen aber auch fachlichen Kompetenzen, die nur durch entsprechende Ausbildungsinhalte geschult werden können. Ein Abitur nützt in diesem Fall sehr wenig.

Wir stehen dafür, es so zu belassen, so sollte man besser über die Vergütung und die fachgerechte Ausbildung sprechen, statt über Abitur. Nur so würde man den Mangel an Schwestern, Ärzten und Pflegern im ländlichen Raum Einhalt bieten können.

Enrico Gesche



NPD – Kreisverband Märkisch Oderland am 22. Dezember 2011
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