Holger Apfel weist Rufmord-Kampagne von Verschwörungstheoretikern entschieden zurück


Längst scheint es im Falle der “Zwickauer Zelle” nicht mehr um die schonungslose Aufklärung ihrer mutmaßlichen Bluttaten zu gehen, sondern um den Versuch etablierter Politiker und des linksdominierten Medienapparates, Verbindungen zwischen der NPD und dem mutmaßlichen Mörder-Trio herbeizuphantasieren.

Die jüngste Meldung aus der Märchenkiste lautet sinngemäß: “NPD-Parteichef Holger Apfel war vor gut 15 Jahren mit über 200 weiteren Teilnehmern auf einer Demonstration in Worms, an der auch Beate Zschäpe teilgenommen haben soll.”

Wer hier keine alarmierende Nachricht erkennt, der kann unbesorgt sein. Was bei neutralen Beobachtern nur zu einem müden Lächeln führt, wird von unzähligen Medien zu einer Verbindung zwischen der NPD und den mutmaßlichen Mördern umgedichtet.

Holger Apfel, Parteivorsitzender der Nationaldemokraten, wies diesen konstruierten Zusammenhang heute entschieden zurück:

“Scheinbar merken die Verbotsbefürworter langsam, dass es keine verbotswürdigen Verbindungen zwischen der NPD und den mutmaßlichen Mördern gibt. Da ein Parteiverbot – und damit die kalte Liquidation einer unliebsamen Oppositionspartei – in weiter Ferne bleibt, will man die NPD durch eine Rufmord-Kampagne zumindest unwählbar erscheinen lassen.”

Die Verschwörungstheorien selbsternannter “Qualitätsmedien” nehmen nun endgültig realsatirische Züge an, die weniger der NPD als vielmehr der Glaubwürdigkeit der Medien schweren Schaden zufügen.

Holger Apfel erklärte weiter:

“Nach dieser absurden Medienlogik müsste jeder Alt-68er ein Terroristen-Freund sein, der einmal mit Ulrike Meinhof auf einer Demonstration war – von Leuten wie Ströbele oder Schily ganz abgesehen. Oder denken wir an den kriminellen Pöbel, mit dem sich früher die zeitweiligen Bundesminister Fischer und Trittin in vorderster Front befanden. Der krampfhafte Versuch, zwischen dem Mörder-Trio und der NPD einen Zusammenhang zu konstruieren, ist politisch mehr als durchsichtig und journalistisch ein Trauerspiel.”

Abschließend verwies Holger Apfel auf Gudrun Ensslin, die 1965 sogar in dem von Günter Grass gegründeten “Wahlkontor der Schriftsteller” gearbeitet haben soll:

“Dieser ,Wahlkontor’ wurde zur Unterstützung des SPD-Wahlkampfes gegründet. Wenn die Medien schon Verbindungen zwischen Terroristen und Parteien aufdecken wollen, dann sollten sie es gründlich und ohne ideologische Scheuklappen tun. Ansätze gibt es bei anderen Parteien mehr als genug. Wir sind bei der Recherche gerne behilflich.”

Berlin, 14.12.2011

Frank Franz
Bundespressesprecher



NPD – Kreisverband Märkisch Oderland am 14. Dezember 2011
Am abgelegt von Enrico.G unter Aktuelles aus MOL
  • NPD Märkisch-Oderland
    Postfach 01 02
    15337 Strausberg
  • Telefon: 0174/4382603